Erbschaften in und außerhalb von Betrieben

Erbschaften in und außerhalb von Betrieben

Motto: Geben und Nehmen

Eine Erbschaft ist bekanntlich nicht immer ein Geschenk.

Sie ist oft Anlass für Konflikte und Familienstreitigkeiten, welche sich über mehrere Generationen ziehen können.


Bei der Abwicklung von Erbschaften denken die Erblasser in der Regel zuerst an gute Rechtsverträge und die Absicherung des Vermögens unter Berücksichtigung von Steuer- oder Grundbuchfragen.


Dabei werden leicht die wesentlichsten Aspekte übersehen, die im persönlichen Erleben der gemachten Erbschaft und ihren Auswirkung auf die zwischenmenschlichen Beziehungen innerhalb der Familie liegen.

 

Wird das Erbe zur „Sicherung“ frühzeitig an die Kinder überschrieben und beispielsweise mit Veräußerungsverboten versehen, dann geraten Erben in Zeiten der steigenden Lebenserwartung mitunter in die Lage eines Besitzes auf dem Papier, über das sie über einen sehr langen Zeitraum nicht verfügen können.


Dabei werden sie zu reinen Vermögensverwaltern, ohne sich damit eine Existenz aufbauen und eigene Pläne verwirklichen zu können. Oder es kommt soweit, dass sie in der Generationenfolge faktisch übersprungen werden.

Erbschaften sind häufig mit unhinterfragten, unzeitgemäßen Familientraditionen und mehr oder weniger unausgesprochenen Delegationen und Tabus besetzt.

Mediation bei Unstimmigkeiten in Verteilungsfragen der Erbmasse innerhalb der Familie.